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MICHAEL BALL

BEATE BITTERWOLF

VÉRO STRAUBHAAR

17. März – 15. April 2012


 

Michael Ball

Michael Ball
«Cicartrice»
Bronze, 2011
93,4 x 30,3 x 12,2 cm

Michael Ball
«Flucta»
Terrakotta, 2011
18,1 x 50,3 x 13,3 cm
Michael Ball
«Lann»
Bronze, 2011
62,4 x 35,7 x 14,4 cm

Michael Ball 

„Die kraftvolle Vereinfachung der archaischen Figurenwelt fasziniert mich.“

Biografisches
Michel Ball (1958, München D) entdeckte in der Gymnasialzeit die Kunst für sich. Die Bekanntschaft zu einem älteren Maler und die Beschäftigung mit der Fotografie liess in ihm die Faszination an der Gegenüberstellung von Wirklichkeit und Bild aufkommen, die ihn bis heute beschäftigt. Der Wunsch einen kreativen Beruf zu ergreifen zeichnete sich ab.Durch den frühen Tod des Vaters war Ball oft auf sich gestellt und entwickelte dabei seine eigenen inneren Welten. Diese traten später im intensiven zeichnerischem und malerischem Ausdruck an den Tag. Nach dem Abitur (1978) studierte er ein Jahr Innenarchitektur und wechselte dann zum Studium der Bildhauerei an der Kunstakademie in München bei Professor Eduardo Paolozzi. Als ein sehr ernsthafter Student verbrachte er viele Stunden in den Werkstätten. Diese Arbeitshaltung ist noch heute ein Merkmal des Künstlers. Nach dem Abschluss begab sich Ball auf Studienreisen nach Mali, Westafrika und Indonesien. Hier interessierten ihn die indigenen Skulpturen und ihre archaische Formenwelt. Zusätzliche Ausbildungen wie die computergestützte Bildbearbeitung liefern Ball neue Ausdruckmöglichkeiten und  zeigen die Vielfalt und Experimentierfreudigkeit des Künstlers. Er stellt mehrheitlich in Deutschland aus, wo er in München mit seiner Familie lebt und sich auch sein Atelier befindet.

 
Beate Bitterwolf
Beate Bitterwolf
«Wasserräume 1»
Sande, Pigmente/Leinwand, 2011
140 x100 cm
Beate Bitterwolf
«Nachtblüte»
Sande, Pigmente/Leinwand, 2010
100 x140 cm
Beate Bitterwolf
«Keimzeit 2»
Steinmehle, Sand/Leinwand, 2011
100 x100 cm

Beate Bitterwolf

„Am wichtigsten ist mir die Farbe, sie ist der Humus, aus dem heraus ein Bild wächst.“

Biografisches
Beate Bitterwolf (1961, Wangen/Allgäu D) suchte bereits in ihrer Kindheit und Jugend den Rückzug, um sich in der Stille dem eigenen Ausdruck  widmen zu können. Sowohl Musik wie auch Zeichnen und in der Natur sein waren ihre liebsten Beschäftigungen neben der Schule.  Nach der Ausbildung zur Heilerzieherin absolvierte Bitterwolf das Abitur. Jetzt entschied sie sich spontan und treffsicher für die künstlerische Laufbahn. Mit ihrer Zeichenmappe wurde sie zum Studium der Malerei (1984-87) an der Alanus-Kunsthochschule in Köln zugelassen. Nach dem Studium siedelte die ausgebildete Malerin 1988 nach Stuttgart, wo sie sich aktiv im Kunstverein engagierte und wichtige Kontakte zu führenden Galerien knüpfte. Es folgten zahlreiche Ausstellungen und Ankäufe. Im 2006 liess sich Bitterwolf in Deutschlands Süden, in Horn am Bodensee (D)nieder,  wo sie die „fabrik am see –kunst+co“ gründete. In ihrem Werk lassen sich sichtbare Spuren des Wohnortwechsels verorten. Sie stellt in Deutschland und in der Schweiz aus. Ihre Arbeiten sind zahlreich in öffentlichen und privaten Sammlungen zu sehen. Bitterwolf ist auch als freie Dozentin für Malerei tätig.


 
Véro Straubhaar
Véro Straubhaar
«Fantasy Pond»
Acryl/Leinwand, 2011
100 x80 cm

Véro Straubhaar
«Purpurteich II»
Acryl/Leinwand, 2011
140 x140 cm

Véro Straubhaar
«Blue Pond»
Acryl/Leinwand, 2011
100 x80 cm

Véro Straubhaar

„Mit meinem Werk möchte ich dem Leben auf die Spur kommen - Licht und Schatten sind untrennbar"

Biografisches
Véro Straubhaar (1957, Winterthur ZH) wuchs auf dem Lande in einer handwerklich-künstlerischen Umgebung auf. Ihr Vater war Handwerker und Landschaftsmaler.  Bereits als Kind zeichnete und bastelte sie leidenschaftlich gerne. Ihrer Kreativität folgend absolvierte die angehende Künstlerin eine Dekorationsgestalterlehre in Winterthur und besuchte in Zürich die Kunstgewerbeschule. 1993 starb ihr Vater und hinterliess ein Atelier voller Farben. Das war der Zeitpunkt, wo sich Straubhaar intensiv der Malerei widmete. Mit zwei Kleinkindern und einer Teilzeitbeschäftigung auf sich selber gestellt, erlebte sie das Kunstschaffen als eine „Befreiung für ihre Seele“. Die schweren persönlichen Schicksalsschläge konnte sie malend verarbeiten. „Ich malte mich gesund, meine Seele verlangte nach einem Ausdruck“, erklärt die Künstlerin.  Kunst spielte fortan eine zentrale Rolle in ihrem Leben. Bald konnte sie ihre Werke ausstellen. Ihre Bilder verkauften sich gut- der Erfolg als Malerin stellte sich ein und bestätigte sie als Künstlerin. Zusätzlich absolvierte sie die Ausbildung zur medialen und spirituellen Lebensberatung. Bis heute geht sie neben der Malerei und dem Kunstschaffen einer Teilzeitbeschäftigung nach und reist leidenschaftlich gerne. Straubhaar  stellt regelmässig in der Schweiz aus. Sie wohnt mit ihrer Familie in Richterswil ZH. Ihr Atelier befindet sich in Bäch SZ und in Frankreich.

 

Vernissage
Samstag, 17. März 2012, 16 – 19 Uhr

Apéros
Sonntag, 18. März 2012, 13 – 17 Uhr
Sonntag, 1. April 2012, 13 – 17 Uhr

Finissage
Sonntag, 15. April 2012, 13 – 17 Uhr

 

Öffnungszeiten
Galerie
Di – Fr 14 – 18 Uhr
Sa + So 13 –17 Uhr
Kunstfenster
So 14 –17 Uhr
Jederzeit
gerne nach Vereinbarung, Tel. 044 700 32 10
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