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REGINA HADRABA, NADJA-D. HLAVKA und RITA MEDOFF
24. März bis 22. April 2001
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«Buch: Mythos II», 1998, 64 Seiten, 40 x 30 cm
Collage, Öl, Monotypie
Meine ersten wichtigen
und bedeutenden Zeichnungen in meiner Jugend waren Portraits. Mein Interesse
für Menschen und deren Geschichten war so gross, dass ich die einzige
mir geschenkte Begabung ergriff und so lernte, die Person vor mir in
der mir bestmöglichen Form festzuhalten.
Ich bin auf
einem Bauernhof aufgewachsen, weit und breit war kein Verwandter oder
Bekannter, der sich auch nur in geringster Form mit Kunst auseinandergesetzt
hätte. Mein Wunsch, einen künstlerischen Beruf zu ergreifen,
stand nicht einmal zur Debatte. Trotzdem, das Zeichnen war mein Anliegen
und so nützte ich iede Gelegenheit, in meinem Heimatdorf die Menschen
zu portraitieren. Es waren meist äItere Leute, denn sie brauchten
nicht mehr viel zu arbeiten, sie hatten Zeit, für mich Modell zu
sitzen. Das waren schöne und intensive Momente. Ich hörte
nicht mehr auf mit dem Zeichnen, und von einem äusseren Abzeichnen
entwickelte sich ein inneres Herauszeichnen. Nach wie vor geht
es in meiner Arbeit um den Menschen, nicht nur um den Menschen als grafisches
Element, sondern in seiner Gesamtheit, wobei iede Art von künstlerischer
Ausdrucksform in meine Zeichnung integriert werden soll: Text, Musik,
Bewegung - diese vollführe ich letztendlich selbst. Die Arbeit
wird wieder zum Portrait, zu keiner Abbildung, sondern zu einem inneren
Bild meiner selbst und vieler, die sich darin wiederfinden.
Regina
Hadraba
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REGINA HADRABA
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1964 |
in
Waidhofen/Thaya (N.Ö.) geboren |
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1983 -1986 |
Pädagogische
Akademie in Wien |
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1992 |
Mitbegründerin
der Künstlergruppe Vakuum |
| 1996
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Arbeit
mit Büchern |
| 1998 |
Beginn
der Auseinandersetzung Zeichnung und Raum
Preise: Grafikwettbewerb Innsbruck, Römerquelle Kunstwettbewerb,
Bauholding Kunstforum u.a. |
| seit
1990 |
regelmässige
Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland |
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NADJA-D.
HLAVKA
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1965 |
geboren
in Wien |
| 1984
-1989 |
Studium
an der Universität für Angewandte Kunst, Wien (Prof. Tasquil,
Prof. Moosmann) |
| 1989 |
Anerkennungspreis
des Landes Niederösterreich |
| 1990
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Ankauf
AKH Wien, 1995 Ankauf der Stadt Wien, 1996 Ankauf Land N.Ö. |
| 1991 |
Preis
«Rainforest Project», Gallerissimo Salzburg |
| 1995
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Stipendium
der Sussmannstiftung, Künstlerhaus Wien |
| 1999 |
3.
Preis der Ernst Koreff Stiftung |
| seit
1988 |
Ausstellungen
in Österreich, Deutschland und der Schweiz |
In der Malerei und
der Diskussion mit ihr ist es möglich, Grenzen zu überschreiten
und sich in Ebenen wieder zu finden, in der neue Welten definiert werden
können. Die Landschaft und Natur als ursprünglichste Form ist
Ausgangspunkt für eine Gedankenwelt, die Geschichten erzählt
und einlädt, sich auf einer anderen Wirklichkeitsebene mit sich und
seiner Umwelt auseinander zu setzen. So sind die Perfektion der komplexen
Kreisläufe der Natur, mit all ihren Mikro- und Makrokosmen immer
wieder Thema, das nie an Faszination verlieren kann.
Nadia-D.
Hlavka
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«Dornröschen», 1999
Öl auf Leinwand
100 x 150 cm
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«Youthfull Elegance»
Port. Marmor
48 x 16 x 16 cm
My art is comitted
to well defined subiects with timeless and universal themes. A vocabulary
of elegant forms, both human and conceptual, is my sculptural shorthand
enabling me to transpose the physical reality of my subjects into a
visual language of feelings and emotions. I seek elevation of the spirit
and harmony in the reflection of our essentialselves exposed to beauty
of form and material. Always, I try to elicit an intuitive, peaceful,
meditative response that transcends the subiect itself.
Rita
Medoff
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RITA MEDOFF
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1928 |
in
Zürich geboren und aufgewachsen
Studium für angewandte Kunst an der New York University
Weiterführende Studien bei Erna Weil und Lourie Goulet
Studium der Sozialwissenschaften |
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1985 |
Rückkehr
in die Schweiz
seit mehr als 20 Jahren Arbeitsaufenthalte in Pietrasanta, IT |
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ab 1970 |
regelmässige
Galerie-Ausstellungen in den USA, Liechtenstein und der Schweiz |
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Vernissage
Samstag, 24. März 2001, 16 - 19 Uhr
Apéro
Sonntag, 1. April 2001, 11 - 16 Uhr
Finissage
Sonntag, 22. April 2001, 11 - 16 Uhr
Dauer der Ausstellung:
24. März - 22. April 2001


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