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MICHEL FAVRE

DANIEL HUBER
 
5. Januar bis 3. Februar 2002

 
 

Michel Favre
"Charge Explosive", 2001
Bronze
22 x 12 x 41 cm
 

Neben dem zentralen Thema «Mensch», setzt sich Michel Favre in seiner Formensprache mit Röhren, Kugeln, Pyramiden u.s.w. auseinander. Es werden in den Werkgruppen manchmal auch überdimensionierte Gebrauchsgegenstände wie Magnete, Fallen, Seifen, Verpackungsmaterial oder Überreste von Pflanzen eingesetzt. Der Künstler integriert in seinen Bronzeplastiken andere Materialien, beispielsweise Glas, Stein, elektronische Bauteile, CD...

Die tragenden Elemente in seinen Skulpturen sind, symbolisch gesehen, Menschen in Konfrontation mit der Umwelt und dem rasanten technischen Wandel. In den dreidimensionalen Darstellungen sind die Menschen meistens winzig und ameisengleich, so als ob der Künstler sie von weitem beobachtet hätte. Wie beabsichtigt, werden in seinen Werken Spannungen, Gegensätze und Grenzpositionen spürbar.

In der Rolle des Enthüllers bringt Michel Favre das Verborgene ans Licht. Aber er urteilt nicht; er liefert dem Betrachter keinen Schlüssel, keine definitive Interpretation.

 

 


  MICHEL FAVRE
www. michelfavre.ch

1947 in Lausanne geboren.
Mitglied des Berufsverbandes visuelle Kunst Schweiz (VISARTE).
1988 Kunstpreis der Henri & Marcelle Gaspoz-Stiftung.
1998 MAC 2000 Preis in Paris.
Seit 1975 regelmässig Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland.
Vertretung seines Werks in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Belgien, Holland, England, Griechenland, Italien, Spanien, Schweden, Südkorea, Kanada und den USA.
Dokumentation seines Werks in Monographien und Katalogen seit 1988.
Lebt als freischaffender Plastiker in Martigny.

 


 
DANIEL HUBER
 
1952 in Zürich geboren.
Ausbildungen: Innenarchitektur und Design an der Höheren Schule für Gestaltung Zürich
Theatermaler am Schauspielhaus Zürich.
Seit 1977 freischaffend: Malerei, Fotografie, Keramik.
Zahlreiche Stipendien, wie (1978, 1979, 1980) Kiefer Hablützel, (1981, 1984, 1987) Stadt Zürich und (1982) Nikon Foto.
Werke in öffentlichem und privatem Besitz.
Regelmässige Ausstellungstätigkeit seit 1973.




Es gibt einen Bereich in unserem Leben, der uns stärker beeinflusst, als wir glauben. Bekannt als Ort der Träume, des Unbewussten und der Emotionen. Diesen unsichtbaren Teil des Lebens sichtbar zu machen, war von Kindheit an mein Bedürfnis. Bildtitel zeigen manchmal überspitzt aber treffend meine Gedanken zu diesem Thema: «Das Leben auf Erden besteht aus einer Mischung von Vorbestimmung und Selbstbestimmung und die Frage lautet nun: «Was kostet eine Fahrkarte?» «Aufessen einer Bibel, um das Schicksal zu zwingen.» «Wollen, müssen, sein. - Nichts wollen, nichts müssen, nur sein.»

Daniel Huber


 


"Parfüm", 2001
Acryl auf Papier
21 x 30 cm


 

 


 
Vernissage
Samstag, 5. Januar 2002, 16 - 19 Uhr

Apéro
Sonntag, 13. Januar 2002, 11 - 16 Uhr

Finissage
Sonntag, 3. Februar 2002, 11 - 16 Uhr

  Dauer der Ausstellung:
5. Januar bis 3. Februar 2002


 

 


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