|

|
|
CARL WALTER LINER
KASPAR WÜRGLER
5. Januar bis
9. Februar 2003
|
| |
|

"Komposition"
Öl auf Leinwand
60 x 120 cm

"Komposition"
Öl auf Leinwand
73 x 116 cm
|
Carl
Walter Liner
1914-1997,
als Sohn eines Malers schon seit seiner frühesten Jugendzeit
mit der Atelierluft vertraut, sieht in der Malerei die Erfüllung
seiner Lebensaufgabe, seines Daseins schlechthin. Im weitesten
Sinne versteht er sie auch als Fortsetzung des Werkes seines Vaters,
allerdings mit den veränderten Vorzeichen der ihm zur Verfügung
stehenden Mittel.
Nach dem Krieg
hat Carl W. Liner die gegenständliche Darstellung teilweise
verlassen. Seinen expressiven Landschaften folgten die abstrakten,
ungegenständlichen Kompositionen, ausgehend von Eindrücken
der Natur. Liner selbst sieht in der Abstraktion seiner Malerei
nicht eine Abwendung von der Natur, sondern eine neue Sicht, eine
Ergänzung und Erweiterung derselben in den Bereich der Fantasie.
In der Spannung zwischen Fantasie und Wirklichkeit gründet
auch die magische Wirkung seiner Bilder.
Im Museum
Liner Appenzell, im Herbst l998 eröffnet, werden neben Positionen
des 20. Jahrhunderts immer wieder Ausstellungen dem Werk von Liner
Vater und Liner Sohn gewidmet.
|
|
|
|
|

"Blick aus dem Atelier mit Fähnern, Kamor, Hoher Kasten"
Öl auf Leinwand
81 x 65.5. cm
|
Das Publikum
will immer Erklärungen, was diese oder jene Abstraktion
darstellt. Stellen wir uns denn den Himmel noch immer so vor
wie auf den Bildern und Illustrationen der vergangenen Jahrhunderte?
In unserem hochtechnisierten Zeitalter, das nach den Sternen
greift, ist der Himmel nicht mehr der Himmel des Mittelalters.
Wir können, wir dürfen uns dem Begriff Himmel nur
noch in Abstraktionen nähern. Und noch eine Antwort, von
Braque: «Das einzig Gültige in der Kunst ist das,
was man nicht erklären kann.»
Carl Liner
|
|
|
Kaspar Würgler
Geboren
1960, verbringt er seine Kindheit und Jugend im Haslital und am
Bielersee.
Als Sohn des
Töpfereibesitzers, Bildhauers und Kunstmalers Beat Würgler
kommt er schon früh mit der handwerklichen und künstlerischen
Verarbeitung von Ton in Berührung.
Ab 1976 Töpferlehre
bei Robert Choffat, später Anstellung als Dreher in Lyss und
Genf.
Intensive Reisetätigkeit
ab 1983 per Fahrrad in Europa und Nordafrika.
Aufenthalte
in Andalusien, der Türkei, in Guatemala und Mexico, wo er in
Chiapas Töpferunterricht in einer selbst eingerichteten Werkstatt
erteilt.
Seit einigen
Jahren arbeitet Würgler während der Saison am Ballenberg.
Kürzlich
Bau eines eigenen Brennofens.
|
|
Da
ich glaubte, ich müsste professioneller werden, besuchte
ich einen Dokumentationskurs zur Erweiterung meines Horizonts.
Die Kursteilnehmer liessen sich an einem Tisch nieder, und oben
an sass der Referent. Seine Ansichten wurden mir bald klar! Dass
das nur zu weiteren Kursen führen konnte oder ich in einer
Art arbeite wie der Referent, Trend, Zeitgeist oder so. In raschen
Skizzen hielt ich diese Tischsituation fest. So intensives Zuhören,
nachdenkliches, gefasstes, kompetentes ... Diese Mitglieder der
Kommission gingen durchs Feuer in meinem Holzbrennofen und haben
dadurch etwas Einmaliges, nicht Reproduzierbares erhalten.
Meine
Arbeiten würde ich als «Urgestein» bezeichnen,
da sie nicht auf einer Schule aufgebaut sind, sondern individuell
aus dem Leben entstanden sind.
Kaspar
Würgler
|
|

"Referent", 2002
Steinzeug
Höhe ca. 70 cm
|
Für noch mehr Infos gehen Sie zu "Shows"
|
|
Vernissage
Sonntag, 5. Januar 2003, 13 - 17 Uhr
Apéros
Sonntag, 19. Januar 2003, 13 - 17 Uhr
Sonntag, 26. Januar 2003,
13 - 17 Uhr
Finissage
Sonntag, 9. Februar 2003, 13 - 17 Uhr
Dauer der Ausstellung:
5. Januar bis 9. Februar 2003


|