|

«Die Lücke»
Karton / Eisen, 1999
227 x 45 x 45 cm
«Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.» (Gustav Heinemann)
... und immer wieder ist da die Suche nach einer Ausdrucksform, die Erklärungen überflüssig werden lässt.
Liz Gehrer
|
LIZ GEHER
| Geboren (1949) und aufgewachsen in St. Gallen, Schweiz. Hier auch Ausbildung und erstes Kunstschaffen. |
| In den letzten Jahren vor allem Bilder und skulpturale Arbeiten (aus Karton,
gehärtetem Papier und Zement, häufig in Verbindung mit Eisen). |
| Ateliers in St. Gallen (Schweiz) und in Montepulciano (Italien). |
| Mitglied der
Künstlervereinigungen visarte Schweiz (vormals GSMBA) und IAPMA. |
Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. |
|
ETIENNE KRÄHENBÜHL
| Geboren 1953 in Vevey. |
| 1969 bis 1971 Studium an der Kunstgewerbeschule Lausanne. |
| Studienreisen nach Paris und Barcelona. |
| 1974 Gründung einer eigenen Werkstatt. |
| Seit 1976 regelmässige Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. |
| Zahlreiche Werke in privaten und öffentlichen Sammlungen in der Schweiz und
im Ausland. |
| Lebt und arbeitet in Romainmotier VD. |
|

«Pavophone», 2001
Acier corrodé et fer brossé
67 x 201 x 15 cm
Zurzeit beschäftigt mich das Zufällige, «die unerträgliche Leichtigkeit des
Seins» die unser aller Leben in bestimmten Momenten kennzeichnet. In meinen
Skulpturen suche ich die nötige Distanz durch das Spielerische, den
Kontrast, das Interaktive und somit den für meine Arbeit notwendigen Dialog
mit dem Publikum.
Dabei benutze ich Materiol, das sich für meine Vorgehensweise besonders gut eignet, und spiele mit den ihm innenwohnenden Gegensätzen wie leer und voll, poliert und korrodiert, biegsam und starr. Sie kommen zur Geltung durch die Einwirkung von Zeit und Wasser auf Eisen, Stahl oder sogar Papier sowie die Verwendung neuer Materialien wie Formspeicher-Legierungen oder superelastische Nickel-Titan-Legierungen . Das sich durch äussere Einflüsse verändernde Material hat etwas Ergreifendes und Faszinierendes wie die menschliche Existenz.
Dabei widersetzen sich die Formspeicherung und die dem Material eigene Verformbarkeit dem Streben nach Ewigkeit in unserem Schaffen.
Etienne Krähenbühl, Okt. 2001
|
|
Vernissage
Samstag, 20. April 2002, 16 - 19 Uhr
Apéros
Sonntag, 28. April 2002, 13 - 17 Uhr
Sonntag, 5. Mai 2002, 13 - 17 Uhr
Dauer der Ausstellung:
20. April bis 17. Mai 2002


|